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Langzeitpraktikum bei uns (mindestens 8 Wochen)

In der ganzen Welt zu Hause - wenn du das von dir sagen kannst, dann helfe doch mit, dies auch für andere wahr werden zu lassen!

Art: Studierendenpraktikum (nur für von der Uni vorgeschriebene Pflichtpraktika)

Dauer: 8 Wochen

Voraussetzungen:

  • Sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift
  • Gute Englischkenntnisse, eine weitere Fremdsprache wünschenswert
  • Sicherer Umgang mit Microsoft Windows und Office
  • Internetaffinität
  • Selbständige Arbeitsweise
  • Interesse an Auslandsprogrammen
  • Einsatzbereitschaft
  • Neugierde und Spaß am Umgang mit Jugendlichen
  • Auslandserfahrung im Bereich der Programmarbeit vorteilhaft

Du interessierst dich für ein Studierendenpraktikum bei KulturLife? Je nach dem aktuellen Bedarf, deinen Wünschen und Fähigkeiten, kann deine praktische Tätigkeit bei KulturLife verschiedene Schwerpunkte haben:

1. Programmarbeit - Mitwirkung an bestehenden Programmen

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Partnern in aller Welt für unsere Austauschprogramme. Praktikant*innen mit 'exotischen' Sprachkenntnissen sind hier eine besondere Bereicherung, um unsere Kontakte nach z.B. Indien, Südafrika, Argentinien oder Australien zu pflegen. Die Aufgabe besteht darin, im Internet Informationen über diese Länder zusammenzutragen, die Partner in diesen Ländern per Mail oder Telefon zu kontaktieren und Anfragen unserer Kunden zu diesen Programmen zu beantworten.

2. Projektarbeit - Entwicklung neuer Programmideen

KulturLife ist nicht irgendein Reiseveranstalter. Unser Ziel liegt stets darin, unseren Teilnehmenden durch ihre Reise tiefe Einblicke in Kultur und Alltag anderer Länder zu vermitteln. Wie z.B. in den Schüleraustauschprogrammen, Berufsschulpraktika, Freiwilligendiensten oder Work & Travel Programmen. Deine Aufgabe besteht darin, neue Ideen auf ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen, den Markt zu erkunden sowie Risiken und Chancen neuer Projektideen herauszuarbeiten.

3. Öffentlichkeitsarbeit - Marketing/Online-Marketing

Auch gute Programme müssen bekannt gemacht werden. Wir bemühen uns ständig, unsere Bekanntheit zu steigern, indem wir regelmäßig Messen besuchen, unseren Internetauftritt sowie unsere Werbe-/Druckmaterialien regelmäßig überarbeiten und persönliche Kontakte zu Journalist*innen pflegen. Bei dieser Arbeit kannst du uns tatkräftig unterstützen, indem du beispielsweise unser Netzwerk ehemaliger Teilnehmenden betreust, unsere Messeauftritte begleitest, eine Pressekampagne vorbereitest oder unsere Social Media und SEO-Maßnahmen optimierst und steuerst. Wünschenswert: Internetaffinität und Begeisterung für eCommerce.

Wenn du dich für diese Tätigkeiten interessierst, dann solltest du dich auf einen unserer Praktikumsplätze bewerben! 

Bitte schicke dann deine Bewerbung mit dem gewünschten Zeitraum und der Dauer per Mail im PDF-Format an:

KulturLife gGmbH
praktikum--no-spam--@kultur-life.de
Tel.: +49 (0)431 888 14-10

Teile uns bitte mit, in welchem Bereich du tätig sein möchtest und was du in diesem Bereich bewirken willst. Bitte denke daran, einen Lebenslauf und, falls vorhanden, Zeugnisse anzuhängen.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Erfahrungsberichte von Praktikant*innen

Carla, 6 Wochen Langzeitpraktikum

Erwartungen übertroffen

Vor dem Praktikum

Im Juli/August 2022 habe ich ein sechswöchiges Praktikum bei der gemeinnützigen Austauschorganisation KulturLife gemacht. KulturLife fördert den interkulturellen Austausch von Jugendlichen und bietet unter anderem Praktika, Freiwilligendienste oder Homestay Programme im Ausland für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende an. Die Organisation hat ca. 20 Mitarbeiter*innen und hat ihren Sitz in Kiel. Ich hatte in den sechs Wochen die Möglichkeit, alle Bereiche einmal kennenzulernen und war keiner festen Abteilung zugeteilt. So durfte ich z.B. Aufgaben für den Bereich der Praktika, Schüleraustausch, Freiwilligendienste und Work & Travel erledigen, konnte das Marketing unterstützen und durfte auch dem Geschäftsführer bei einigen Aufgaben helfen.

2014/15 habe ich selbst ein Auslandsjahr an einer schottischen High School mit KulturLife gemacht, was mich sehr geprägt und in meiner persönlichen Entwicklung vorangebracht hat. Nachdem mein Jahr im Ausland zu Ende ging, kam das Team von KulturLife auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust hätte, an den Vorbereitungsseminaren für zukünftige Austauschschüler*innen teilzunehmen und ihnen von meinen eigenen Erfahrungen zu berichten. Die Seminare haben mir großen Spaß bereitet und ich genoss es, Fragen zu beantworten, Fotos zu zeigen, das ein oder andere besorgte Elternteil zu beruhigen und generell die Teilnehmer*innen für ein Auslandsjahr zu begeistern. Das Arbeiten mit dem Team hat mir sehr gut gefallen, es herrschte eine lockere und lebendige Atmosphäre, sodass ich damals schon den Gedanken bekam, mich für ein Praktikum zu bewerben. Der Bewerbungsverlauf gestaltete sich sehr einfach und angenehm. Nachdem ich telefonisch nachfragte, ob sie aktuell nach Praktikant*innen suchen und dies enthusiastisch bejaht wurde, wand ich mich an den zuständigen Ansprechpartner Andreas und schickte ihm meine Bewerbung. Wir vereinbarten einen Termin für ein digitales Bewerbungsgespräch. Dieses ging circa eine Stunde und war sehr informativ, der Fokus lag auf dem gegenseitigen Kennenlernen und ich wurde gefragt, auf welche Art von Projekten ich Lust hätte. Andreas meldete sich schnell zurück und bestätigte mir das Praktikum.  Die Monate vor dem Praktikum blieb Andreas mit mir in Kontakt und gab mir regelmäßig Updates. Da KulturLife ihren Sitz in Kiel hat, ich aber in Berlin studiere, habe ich mir für die sechs Wochen eine Wohnung in Kiel zur Untermiete gesucht.

Von dem Praktikum bei KulturLife habe ich mir erhofft, mehr über meine potenzielle berufliche Zukunft herauszufinden. Kulturaustausch ist etwas, was mich sehr interessiert und ich mir gut für meine Zeit nach meinem Soziolinguistik/Chinastudien-Studium vorstellen kann. Ich wollte also herausfinden, ob die Arbeit in einer Austauschorganisation für Jugendliche etwas für mich wäre.

Das Praktikum

Das Praktikum bei KulturLife war mein erstes Praktikum während des Studiums, ich hatte zuvor nur ein kurzes zweiwöchiges Schülerpraktikum gemacht. Somit war ich die Tage davor ein bisschen nervös, da ich nicht wirklich wusste, was mich erwartete. Dass ich ein paar aus dem Team zwar schon ein bisschen kannte, gab mir aber ein sehr positives Gefühl, schließlich wählte ich KulturLife genau aus dem Grund, dass ich sie so sympathisch fand und ich mich schon während meines Auslandsjahrs gut betreut gefühlt hatte.

Schon ab dem ersten Tag verflog jedoch meine Nervosität. Ich wurde sehr herzlich von Andreas, meinem Betreuer, empfangen und durch das Büro geführt, sodass ich mich zuerst allen vorstellen konnte. Das erleichterte mir den Start sehr. Andreas führte mich dann zu meinem Arbeitsplatz, ich hatte meinen eigenen Schreibtisch und Computer in Andreas‘ Büro. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da ich so stets auch einen Eindruck in seine Arbeitsprozesse bekam und gleichzeitig immer Fragen zu meinen eigenen Aufgaben stellen konnte. Mich hat es außerdem sehr gefreut, dass ich ab dem ersten Tag eigenständige Aufgaben übernehmen durfte, anstatt nur zu hospitieren oder nur typische Praktikantenaufgaben wie Kopieren, Scannen oder Kaffee machen bekommen habe (ich musste übrigens in den ganzen sechs Wochen keinen einzigen Kaffee machen). Stattdessen war meine erste Aufgabe, einen Visums-Guide für Australien zu überarbeiten, also erstmal selbstständig zu recherchieren und diese Ergebnisse dann schriftlich festzuhalten.

Die Aufgaben während meines Praktikums waren sehr vielfältig. Ich hatte größere Projekte, die mich über die ganzen sechs Wochen begleitet haben, wie zum Beispiel für die Praktikumsabteilung das Aufbereiten von Informationen für die Homepage für ein neues Praktikumsprojekt in Irland. Dafür habe ich selbst Kontakt mit der Partnerorganisation im Land aufgenommen und eine Beschreibung des Projekts erstellt. Ähnliches habe ich auch für ein Freiwilligenprojekt in Peru gemacht. Für die Marketing-Abteilung habe ich kleine Aufgaben erledigt, wie zum Beispiel Social Media-Posts vorzubereiten oder an neuen Social Media-Strategien wie das Nutzen von TikTok zu arbeiten. Ein großer Teil während meines Praktikums war Recherche-Arbeit, zum Beispiel nach neuen Partnerorganisationen in den verschiedenen Ländern zu suchen oder für die Städte, in die die Teilnehmer*innen fahren werden, Präsentationen und Guides zu erstellen, die ich später den Teilnehmer*innen auch selbst vorstellen durfte. Ich habe Anschreiben an Universitäten vorbereitet, in denen wir für unsere neuen Projekte geworben haben. Für die Erasmus+-Abteilung, die für Auszubildende Praktika im Ausland vermittelt, konnte ich einen Leitfaden für die Bewerbung erstellen, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem habe ich für diese Abteilung zum Beispiel mir ein eigenes System überlegt, Feedbackbögen auszuwerten, was wirklich Spaß gemacht hat. Für die Freiwilligendienst-Abteilung habe ich unter anderem vorbereitende Texte für die Teilnehmer*innen aktualisiert und neu geschrieben und einen Podcast von zwei ehemaligen Teilnehmerinnen ausgewertet. Generell habe ich auch Excel-Tabellen auf dem Laufenden gehalten, Verträge und Zertifikate vorbereitet, ein Zeugnis übersetzt, kleinere Dinge recherchiert oder die Post vorbereitet. Zwei Wochen lang durfte ich mir auch das Büro mit dem Geschäftsführer teilen, wovon ich sehr profitiert habe, da ich so einen spannenden Einblick in seinen Arbeitsalltag bekommen durfte.

Ich habe die unterschiedlichen kreativen Aufgaben sehr genossen, da ich durch sie alle Bereiche einmal kennenlernen konnte und durch die Vielfalt der Aufgaben auch gemerkt habe, was mich mehr und was weniger interessiert hat. Es waren keine monotonen Aufgaben, ganz im Gegenteil, mir wurde wirklich nie langweilig, womit ich vor meinem Praktikum nicht gerechnet hatte. Am besten hat mir aber der Kontakt mit den Kunden gefallen, also den Jugendlichen, die ins Ausland gehen möchten oder ihren Eltern. Ich habe sehr gern Andreas‘ Telefonate übernommen und Fragen beantwortet oder ein wenig zu den Programmen beraten, oder habe an Beratungsgesprächen teilgenommen und von eigenen Erfahrungen berichtet.

Das Team war bei Fragen immer sofort zur Stelle. Mit der Zeit habe ich immer anspruchsvollere Aufgaben bekommen und diese eigenständig bearbeitet. Ich habe besonders zu Anfang erst einmal Aufgaben bekommen, für die es erstmal kein Zeitlimit gab. Nachdem ich durch meine Arbeit zeigen konnte, dass ich zuverlässig und gründlich arbeite, wurden mir auch dringende und wichtigere Aufgaben anvertraut, was mich sehr motiviert hat. Fachkenntnisse aus meinem Studium konnte ich weniger einbringen, durch meine Perspektive als Studentin und mein Wissen über die Abläufe an einer Universität konnte ich jedoch bei der Entwicklung für Projekte für Studierende helfen.

Meine eigenen Auslandserfahrungen haben mir bei dem Praktikum sehr geholfen, da ich mich so gut in die Teilnehmer*innen hineinversetzen konnte und ihre Fragen oder Bedenken nachvollziehen konnte. Ich hatte das große Privileg, dass meine Eltern mich während und auch nach meiner Schulzeit bei verschiedensten Auslandsaufenthalten unterstützt und gefördert haben. So habe ich mehrere Homestay-Aufenthalte und ein Schuljahr in Großbritannien und einen längeren Sprachschulaufenthalt und eine Zeit als Au-Pair in Spanien hinter mir. Ich würde also von mir behaupten, dass ich mich gut in die Lage der Jugendlichen, die mit KulturLife im Ausland sind, hineinversetzen kann. Was mich jedoch sehr verwundert hat, ist der Anspruch der Jugendlichen, den sie an ihre Gastunterkunft und -ort haben. Ein Auslandsaufenthalt zu Bildungszwecken ist einfach kein luxuriöser All-Inclusive-Urlaub, in dem man alles bis ins kleinste Detail planen kann. Unterschiede in den Lebensstandards sind nicht nur erlaubt, sondern können für die Erfahrung sogar positiv sein. Falls die Gastfamilie im Land vielleicht weniger Geld hat, als man es von zuhause gewöhnt ist (und das ist bei Kindern von Familien, die es sich leisten können, ihr Kind ein Jahr ins Ausland zu schicken, nun mal eben oft der Fall), ist auch dies Teil der Gesellschaft und Kultur, die man durch den Aufenthalt besser kennen lernen möchte. Ich erinnere mich gut daran, wie ich mit 14 Jahren mit meiner besten Freundin zwei Wochen in England in einer Gastfamilie war und es auch dort oft Tiefkühlgerichte oder eine Tüte Chips zum Mittag gab. Mir wäre es aber nie in den Sinn gekommen, mich bei meinen Eltern oder meiner Organisation darüber zu beschweren. Mir war bewusst, dass ich mich darauf eingelassen hatte, mein gewohntes Umfeld zu verlassen, und den Alltag in einem anderen Land kennenzulernen. Darüber hinaus freute ich mich einfach über anstehende Ausflüge, neue Eindrücke und neue Freunde, die ich während meiner Sprachreise erlebte und kennenlernte.

An den Arbeitsalltag habe ich mich schnell gewöhnt, obwohl die Zeiten von neun bis fünf erstmal ungewohnt und anstrengend waren, da ich als Studentin zwar nicht weniger arbeiten muss, mir jedoch die Zeiten besser selbst einplanen kann und nicht immer am gleichen Ort arbeite. Nach ein paar Tagen habe ich dann herausgefunden, wie ich mir meine Aufgaben am besten über den Tag aufteile und es wurde weniger anstrengend. So konnte ich auch mein Arbeitstempo anpassen, morgens war ich konzentrierter und habe mehr geschafft, am Nachmittag habe ich dann meistens Aufgaben erledigt, die keine dringende Deadline hatten.

Im Team habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es wurde sich viel untereinander ausgetauscht und geholfen, bei Problemen wurden andere Team-Mitglieder um Rat gefragt und so aus dem gemeinsamen Wissen geschöpft. Ich hatte schnell das Gefühl, Teil des Teams zu sein und nicht nur als kurzfristige Praktikantin betrachtet zu werden. Man hat mir zugehört und meine Meinung geschätzt, was mir ein schönes Gefühl gab und mich im Umkehrschluss auch dazu gebracht hat, wirklich hilfreich sein zu wollen. Ich wollte bei meinen Aufgaben alles geben, um auch etwas dafür, dass ich so viel lernen durfte, zurückzugeben. Auf meine Leistungen erhielt ich immer positive Rückmeldungen und Tipps, wie zum Beispiel beim Schreiben des Texts für die Homepage, was mir sehr geholfen hat. Schwierigkeiten bei meinen Aufgaben durch fehlendes Wissen gab es eher weniger, da mir immer die Möglichkeit gegeben wurde, nachzufragen und mir Dinge geduldig erklärt wurden. Durch Andreas hatte ich meinen persönlichen Betreuer, wodurch ich mich wirklich sehr gut aufgehoben gefühlt habe. Die gemeinsame Arbeit mit ihm hat so viel Spaß gemacht und ich bin jeden Tag gern zum Praktikum gekommen.

Durch mein Praktikum konnte ich neue Fähigkeiten und Kenntnisse sammeln. Ich habe sehr viel Fachwissen zum Thema Auslandsaufenthalt zu Bildungszwecken erhalten, aber auch typische Bürokenntnisse wie das Arbeiten mit Microsoft Office und Outlook verbessern können und fühle mich im Umgang mit diesen Programmen nun sicherer. Ich habe viel zum Umgang mit Jugendlichen gelernt, und meine Sozialkompetenzen wurden noch einmal auf neue Weise gestärkt, da ich aus meinem akademischen Alltag herauskam, der durch den Kontakt mit Dozent*innen und gleichaltrigen Studierenden geprägt ist, und mich in ein neues Team integrieren musste, das viel bunter gemischt war.

Fazit

Mein Praktikum bei KulturLife hat mich voll und ganz überzeugt, sowohl die Arbeitsatmosphäre, das Team als auch meine Aufgaben haben mich begeistert, und meine Erfahrung hat meine Erwartungen übertroffen. Ich habe herausgefunden, dass Kulturaustausch eine Branche ist, die mich wirklich interessiert und kann es mir gut vorstellen, nach meinem Studium in diesem Bereich zu arbeiten. So haben mich das Praktikum und die Berufserfahrungen in meiner Berufswahl gestärkt. Darüber hinaus hat mir die Zeit bei KulturLife neue Perspektiven eröffnet, da ich durch ihre Programme neue Ideen bekommen habe und gemerkt habe, was eigentlich alles möglich ist.

Am besten hat mir an meinem Praktikum bei KulturLife die Möglichkeit gefallen, die Organisation auf vielfältige Weise kennenzulernen, indem ich eine große Bandbreite an Aufgaben übernehmen konnte. Sehr gut war es auch, am Anfang zunächst Aufgaben zu bekommen, für die ich mehr Zeit hatte, um mich mit den Arbeitsabläufen vertraut zu machen. So konnte ich kreativ werden und hatte nach Abschließen der Aufgaben trotzdem das Gefühl, etwas geschafft zu haben und auch ein kleines bisschen helfen zu können! Die Betreuung durch Andreas war für mich eine große Hilfe und ich habe mich immer absolut wohl gefühlt. Für mich persönlich habe ich allerdings gemerkt, dass die Arbeit mit noch sehr jungen Teilnehmer*innen nur teilweise erfüllend ist, da aufgrund von Schüchternheit oder Nervosität in Vorbereitungsgesprächen teilweise nur wenig von ihnen zurückkam. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt und würde nun gern noch ein ähnliches Praktikum machen, in dem es jedoch um Kulturaustausch für Erwachsene, z.B. Studierende, geht.

Der Abschied von KulturLife fiel mir auf jeden Fall nicht leicht und ich wäre auch gern noch länger geblieben, was meine Planung jedoch nicht zuließ. Wir beschlossen jedoch, dass ich in der Zukunft eventuell mein Praktikum nochmal fortsetzen könnte oder an einem anderen Projekt arbeiten könnte, worauf ich mich schon jetzt freue. Schade, dass der Weg zwischen Berlin und Kiel dann doch ein wenig weit fürs Pendeln wäre! In der Zwischenzeit besuche ich für KulturLife Messen und berate dort Jugendliche und ihre Eltern zum Thema Auslandsaufenthalt. Ich denke, beim Lesen meines Berichts wird klar, dass ich ein Praktikum bei KulturLife nur wärmstens weiterempfehlen kann. Eine so positive, spannende und vielseitige Praktikumszeit ist nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar, dass ich diese bei KulturLife erleben durfte.