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IDE 3.0 - Empower Identities: -
explore the potential of creative learning

"IDE 3.0 - EMPOWER IDENTITIES" ist ein durch Erasmus+ gefördertes Projekt im Bereich der Jugend. Das Ziel des Projekts ist es, darstellende und visuelle Künste, die kreatives Lernen fördern, in ganz Europa zu identifizieren und auszutauschen. Im Rahmen des Projektes wird ein kostenloses Toolkit erstellt mit einer Sammlung entsprechender pädagogischer Werkzeuge und Materialien.

"EMPOWER IDENTITIES - explore the potential of creative learning" is an Erasmus+ funded project in the field of youth. The aim of the project is to identify and share performing and visual arts that promote creative learning across Europe. The project will produce a free toolkit with a collection of relevant educational tools and materials.

Das Projekt

Kunst kann zum Zusammenhalt der Gemeinschaft, zur strukturellen Integration und sozialem Wandel beitragen. Sie kann Sprachbarrieren abbauen, das Selbstwertgefühl fördern und den Ausdruck von Emotionen und die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen erleichtern. Diese Bedürfnisse wurden durch die globale Pandemie noch deutlicher und dringender, sie anzugehen.

Unser Projekt IDE 3.0 konzentriert sich auf darstellende und visuelle Künste, die kreatives Lernen unterstützen, um die Resilienz für Veränderungen zu stärken und die soziale Inklusion zu fördern. Darüber hinaus besteht ein ständiger Bedarf für Jugendarbeiter*innen, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen, um neue Methoden zu übernehmen und umzusetzen, besonders in Situationen wie Migration, Rassismus, Radikalisierung oder unvorhergesehene Veränderungen wie die Pandemie, die vielleicht bisher nicht im Fokus der täglichen Arbeit der Jugendarbeiter*innen waren. Krisen können schmerzhafte und gewalttätige Erfahrungen sein, aber sie tragen die Chance der Transformation in sich. Kunst und Kultur können eine gute Hilfe für den Umgang mit Veränderungen sein.

Das Projekt macht nicht nur auf den positiven Einfluss von Kunst im Allgemeinen aufmerksam, sondern schärft auch das Bewusstsein für die Kunst- und Kulturszene, die von der aktuellen Pandemie stark betroffen ist.

Aktueller Stand: Nach dem offiziellen Projektstart fand das erste transnationale Projekttreffen in digitaler Form statt. Beim Treffen haben auch die sog. Group Leader - Jugendliche aus den teilnehmenden Organisationen teilgenommen, die die Bedürfnisse und Ideen ihrer Jugendgruppen im Projektkonsortium vertreten. Im Rahmen der Vorstellung von zwei Best Practice Beispielen hat Jan Gierlich von ArtAsyl das Projekt "ArtBuddy" aus Köln vorgestellt.
Unser zweites Projektmeeting hat planmäßig vom 09.11.-10.11.2021 in Lund, Schweden stattgefunden. Begleitet wurden die Partner wieder von einem Youngster, der*die mit an der Konzeption und Vorbereitung unserer ersten Blended Learning Activity gearbeitet haben.
In Lund hatten wir die Möglichkeit an einem Kunstworkshop teilzunehmen, wo wir unsere Ziele für die Zukunft künstlerisch und ohne Worte dargestellt haben. Außerdem haben wir im Skissernas Museum, eine große Auswahl an globalen Sketches, Modellen und Bildern anschauen können. Im Januar und Februar haben die ersten Blended Learning Online Treffen mit jungen Menschen aus Schweden, Slowenien, Österreich und Deutschland stattgefunden. Die Teilnehmer*innen diskutierten, was sie unter Kultur, Identität und Kunst verstehen. Sie erörterten die Vorteile von Kunst und wie sie ein wichtiger Teil unseres Lebens sein kann. In der Zwischenzeit hatten alle die Gelegenheit, schöne und herausfordernde Momente im Leben mit der Methode des River of Lifes zu reflektieren und künstlerisch festzuhalten. Auf einem Padlet wurden dann Ergebnisse gesammelt, die die Teilnehmer*innen individuell bearbeiteten.

Vom 16.05 bis 20.05.2022 fand dann in Örkelljunga Schweden eine Jugendbegegnung mit 20 verschiedenen jungen Menschen aus Schweden, Österreich, Slovenien und Deutschland statt. Während der fünf Tage konnten sich die Jugendlichen in kreativen Workshops mit ihrer Identität auseinandersetzen, individuelle Erfahrungen und Geschichten austauschen und sich gegenseitig bestärken. Was Identität ausmacht, wie Gruppenidentitäten funktionieren und wie sich Identitäten wandeln wurden den Jugendlichen mithilfe von Kunst, Theater, Tanz und kreativem Schreiben nahe gebracht.

Im Juni 2022 hat das Projektkonsortium bei unserem dritten Projektmeeting in Novo Mesto, Slowenien, die nächste Jugendbegegnung gemeinsam mit Youngstern und auf Grundlage der Evaluation unserer Begegnung in Schweden geplant und vorbereitet. Außerdem hatten wir die Möglichkeit zwei Best Practice Beispiele aus Slowenien kennenzulernen: die Methode des autobiografischen Theaters sowie Filmemethoden zur Prävention von Stereotypen.

Wir freuen uns auf die nächste Begegnung vom 26.09. - 30.09.2022 in Novo Mesto, Slowenien.

The Project (English)

Arts can contribute to community cohesion, structural integration and social change. It can break down language barriers, promote self-esteem and facilitate the expression of emotions and the processing of traumatic experiences. These needs have been made even more evident by the global pandemic and urgent to address.

Our project EMPOWER IDENTITIES focuses on performing and visual arts that support creative learning to build resilience for change and promote social inclusion. In addition, there is a constant need for youth workers to share ideas and learn from each other in order to adopt and implement new methods, especially in situations like migration, racism, radicalisation or unforeseen changes such as the pandemic, which may not have been the focus of youth workers' daily work before. Crises can be be painful and violent experiences, but they carry the opportunity for transformation. Art and culture can be a good help in dealing with change.

The project not only draws attention to the positive influence of art in general, but also raises awareness for the art and culture scene, which has been strongly affected by the current pandemic.

Current status: After the official start of the project, the first transnational project meeting took place in digital form. The meeting was also attended by the so-called Group Leaders - young people from the participating organisations who represent the needs and ideas of their youth groups in the project consortium. As part of the presentation of two best practice examples, Jan Gierlich from ArtAsyl presented the project "ArtBuddy" from Cologne.
Our second project meeting took place from 09.11.-10.11.2021 in Lund, Sweden. The partners were again accompanied by a youngster who worked on the conception and preparation of our first blended learning activity.
In Lund we had the opportunity to take part in an art workshop where we presented our goals for the future artistically and without words. We also had the opportunity to look at a large selection of global sketches, models and pictures at the Skissernas Museum. In January and February the first blended learning online meetings took place with young people from Sweden, Slovenia, Austria and Germany. The participants discussed the concepts of culture, identity and art. They also discussed how the benefits of art and how it can be an important part of our lives. In the meantime, everyone had the opportunity to reflect on beautiful and challenging moments in life using the River of Life method and to capture them artistically. Results of further tasks the participants worked on individually, were later collected on a padlet.

From 16.05 to 20.05.2022 took place in Örkelljunga, Sweden, the youth exchange with 20 different young people from Sweden, Austria, Slovenia, and Germany. During the five days the youngsters were able to deal with their identities in creative workshops, exchange individual experiences and stories and encourage each other. What constitutes identity, how group identities function and how identities change were brought home to the young people with the help of art, theater, dance and creative writing.

In June 2022, at our third project meeting in Novo Mesto, Slovenia, the project consortium planned and prepared the next youth encounter together with youngsters and based on the evaluation of our encounter in Sweden. We also had the opportunity to get to know two best practice examples from Slovenia: the method of autobiographical theater and film methods for the prevention of stereotypes.

We are looking forward to the next encounter from 26.09. - 30.09.2022 in Novo Mesto, Slovenia.

 

Partner:

  • Koordinator/ Coordinator: KulturLife gGmbH (Germany)
  • InterAktion - Verein für ein interkulturelles Zusammenleben (Austria)
  • MOBILIZING EXPERTISE AB (Sweden)
  • Drustvo za razvijanje prostovoljnega dela novo mesto (Slovenia)

Projektnummer/ Project Number: 2020-1-DE04-KA227-YOU-020812

Projektlaufzeit/ Project Duration: 15.06.2021 – 15.11.2022

Kontakt/Contact: Chiara Dickmann, chiara--no-spam--@kultur-life.de

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