MENÜ

Health Without Borders

Das Projekt Health Without Borders ("Gesundheit ohne Grenzen") zielt darauf ab, die Gesundheitskompetenz junger Geflüchteten und Migrant*innen und marginalisierter Jugendlicher in einer inklusiven Lernperspektive zu verbessern und gleichzeitig eine Reihe sozialpädagogischer innovativer Ansätze für Jugendbetreuer*innen an vorderster Front zu fördern, um jungen Gefüchteten und Migrant*innen für die Bedeutung der Gesundheitskompetenz in ihrem täglichen Leben zu sensibilisieren.

The project Health Without Borders aims to improve the health literacy of young refugees and migrants and marginalised young people in an inclusive learning perspective, while promoting a range of socio-pedagogical innovative approaches for youth workers at the forefront of raising awareness among young refugees and migrants of the importance of health literacy in their daily lives.

Das Projekt

Health Without Boarders ist eine strategische Partnerschaft im Jugendbereich, welche von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Erasmus + unterstützt und gefördert wird.

Gesundheit und Bildung sind eng miteinander verbunden und beeinflussen andere Parameter wie Armut und Einkommensniveau. Es ist bekannt, dass Bildung die Macht hat, nicht nur den Wohlstand zu verbessern, sondern sie hat auch einen enormen Einfluss auf die Gesundheitsergebnisse. Trotz der immensen Vorteile weisen Forschungsergebnisse darauf hin, dass mehr als ein Drittel der EU-Bevölkerung Schwierigkeiten hat, Informationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und für den Umgang mit ihrer Gesundheit zu nutzen. Die Gesundheitskompetenz muss auch währen der aktuellen Covid-19 Pandemie einen erheblichen Einfluss haben, um die schnellere Verbreitung des Virus zu bekämpfen. Besonders die neue Welle von Geflüchteten in Europa, leben unter sehr schlechten sanitären Bedingungen und der erschwerte Zugang zu Bildung und eine geringe Gesundheitskompetenz macht diese Gruppe extrem anfällig für die Pandemie.

Gesundheitskompetenz ist eine wirkungsvolle Strategie, um zur Verbesserung des Wohlergehens der Bevölkerung beizutragen, das gesellschaftliche Engagement im Gesundheitsbereich zu fördern und die Menschen autonomer und verantwortungsbewusster zu machen. Aus diesem Grund zielt das Projekt darauf ab, die Gesundheitskompetenz junger Geflüchteten, Migrant*innen und marginalisierter Jugendlicher zu verbessern und eine Reihe sozialpädagogischer innovativer Ansätze für Jugendbetreuer*innen zu fördern. Um die Ziele des Projektes zu erreichen, werden u.a. ein innovatives, benutzerfreundliches Ressourcen-Toolkit zur Gesundheitskompetenz sowie ein Front-Line-Trainingsprogramm und ein benutzerfreundliches Online-Portal entwickelt.

Aktueller Stand: Das Projekt ist erfolgreich gestartet und die Projektpartner haben die Arbeit am 24.09.2020 mit einem ersten digitalen Transnationalen Meeting begonnen. Bei diesem Meeting wurden neben administrativen Rahmenbedingungen, auch der inhaltliche Projektablauf besprochen sowie Aufgaben festgelegt. Seitdem arbeitet das Projektkonsortium an der Erstellung einer Reihe von Ressourcen für die Gesundheitskompetenz.
Als erstes Projektergebnis wurde ein "Health Literacy Toolkit of Resources" entwickelt, das darauf abzielt, Fähigkeiten, Kompetenzen und Einstellungen zur Gesundheitskompetenz im täglichen Leben junger Menschen zu fördern. Die Materialien enthalten Informationen in Form von Infografiken, Comics oder kurzen Videos in einfacher Sprache. 
Am 16.11.2021 fand ein transnationales Projekttreffen in Graz statt. Die Projektpartner*innen planten unter anderem einen internationalen Trainingskurs für Jugendarbeiter*innen und Multiplikator*innen, um die gesundheitliche Bildung für junge Menschen mit Fluchthintergrund sowie marginalisierte Jugendliche zu fördern. 
Dieser fand vom 05.04. – 07.04.2022 aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie und den Entwicklungen in der Ukraine nicht in Rumänien, sondern online statt. Um die 15 Teilnehmer*innen haben im Kurs theoretisches Wissen über Gesundheitsförderung und Kommunikation im Gesundheitssektor erlangt, sowie praktische Übungen zu verschiedenen Lernmethoden ausprobiert, z.B. dem Nutzen von Comics, Storytelling und Gamification in der Bildungsarbeit mit jungen Migrant*innen, Geflüchteten und marginalisierten jungen Menschen.
Weitere Informationen zu dem Projekt findet Ihr unter: https://healthwithoutborders.eu/ 

The Project (English)

Health Without Boarders is a strategic partnership in the youth field, which is supported and promoted by the European Commission within the framework of the Erasmus + programme.

Health and education are closely linked and influence other parameters such as poverty and income levels. It is known that education has the power not only to improve not only prosperity but also has a huge impact on health outcomes. Despite the immense benefits, research findings refer that more than a third of the EU population has difficulty in finding, understanding, evaluating and using information to manage their health. Health literacy must have a significant impact during the current Covid-19 pandemic to combat the faster spread of the virus. In particular, the new wave of refugees in Europe, living in very poor sanitary conditions, and difficult access to education and low health literacy make this group extremely vulnerable to the pandemic.
Health literacy is a powerful strategy to contribute to the improvement of the population’s well-being, promoting citizenship in health and making people more autonomous and responsible. For this reason, the project aims to improve the health literacy of young refugees, migrants and marginalised youth and to promote a range of innovative socio-educational approaches for youth workers. In order to achieve the project's objectives, an innovative, user-friendly health literacy resource toolkit, a front-line training programme and a user-friendly online portal will be developed.

Current status: The project has started successfully and the project partners began their work on 24.09.2020 with a first digital transnational meeting. At this meeting, in addition to the administrative framework, the content of the project was discussed and tasks were defined. Since then, the project consortium has been working on the creation of a series of resources for health literacy.
The first project outcome was the development of a "Health Literacy Toolkit of Resources", which aims to promote health literacy skills, competencies and attitudes in the daily lives of young people. The materials contain information in the form of infographics, comics or short videos in simple language. 
A transnational project meeting was held in Graz on 16.11.2021. Among other things, the project partners planned an international training course for youth workers and multipliers to promote health education for young people with a refugee background and marginalised young people. 
Due to the ongoing Corona pandemic and the developments in Ukraine, this course took place online instead of in Romania from 05.04. - 07.04.2022. Around 15 participants gained theoretical knowledge about health promotion and communication in the health sector, and tried out practical exercises on different learning methods, e.g. the use of comics, storytelling and gamification in educational work with young migrants, refugees and marginalised young people.
More information about the project can be found at: https://healthwithoutborders.eu/


Gesundheitskommunikation in Gesundheitseinrichtungen

Gesundheitskommunikation im Gesundheitswesen-Umfeld mittels STEM

Digitale Gesundheitsinformation und Sociale Medien

Gesundheitskommunikation in Gesundheitseinrichtungen

Digitale Gesundheitsinformation und Sociale Medien

Gesundheitskommunikation in Gesundheitseinrichtungen

Health without Borders Video Channel

Toolkit: Ressourcen zur Gesundheitskompetenz

Das Toolkit zur Gesundheitskompetenz vom Projekt "Health without Borders" (HWB) zielt darauf ab, Fähigkeiten, Kompetenzen und Einstellungen zur Gesundheitsbildung im täglichen Leben junger Menschen zu fördern, indem der Zugang zu audiovisuellen Gesundheitsinformationen erleichtert, deren Verfügbarkeit verbessert wird und gleichzeitig eingebettete Lernmöglichkeiten geboten werden.

Partner:

  • InterAktion - Verein für ein interkulturelles Zusammenleben, Austria
  • UNIVERSITATEA DIN PITESTI, Romania
  • Rightchallenge - Associação, Portugal
  • AURIVE SOCIETA' COOPERATIVA SOCIALE, Italy
  • KULTURLIFE - gemeinnützige Organisation für interkulturellen Austausch, Germany

Projektnummer/ Project Number: KA205-26B470C6

Projektlaufzeit/ Project Duration: 2020-09-01 - 2022-08-31

Website: https://healthwithoutborders.eu/

Follow us:


Diese Veröffentlichung wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung tragen alleine die Verfasserinnen und Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

The European Commission support for the production of this publication does not constitute an endorsement of the contents which reflects the views only of the authors, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.