Südafrika: Programm, Schulsystem und Gastfamilie
Kapstadt, die bunte Stadt
Alle unsere Austauschschüler*innen werden im Großraum Kapstadt platziert. Kapstadt ist wahrscheinlich eine der buntesten Städte der Welt. Den „typischen Kapstadt-Bewohner“ wirst du nicht treffen, so viele verschiedene Menschen gibt es hier. Menschen vieler Nationalitäten und ethnischer Hintergründe und verschiedenster Glaubensrichtungen leben Seite an Seite in der mit knapp vier Millionen Einwohner*innen zweitgrößten Stadt des Landes.
Da es in Südafrika insgesamt elf offizielle Sprachen gibt, hat sich Englisch als allgemeine Verkehrssprache durchgesetzt. Auch die Gastfamilien sprechen natürlich Englisch, haben daneben aber oft noch eine andere Muttersprache, wie z.B. Afrikaans.
Erfahre mehr über das Land, die Sprache und unsere Insider-Tipps.
Deine Ansprechpartnerin

Josephine Gercke
josephine @kultur-life.de
+49 431 888 14 21
Unser Programm
Seit vielen Jahren ermöglichen wir unseren Teilnehmenden für drei, sechs oder zwölf Monate nach Südafrikas Hauptstadt Kapstadt an eine der besten öffentlichen High Schools zu gehen. Dort lebst du während deines Schulaufenthaltes bei einer unserer Gastfamilie.
Zusätzlich zum Vorbereitungsseminar in Deutschland bieten wir dir ein Einführungsseminar in Kapstadt, bei dem du deine persönlichen Ansprechpartner*innen und Betreuer*innen kennenlernst sowie auch alle anderen Austauschschüler und -Schülerinnen aus der ganzen Welt. Zudem lernst du interessante kulturelle Details über das Land kennen und bekommst von unseren Partnern Tipps und Ratschläge zum Thema Sicherheitsverhalten in Südafrika und worauf du als Austauschschüler achten solltest. Kulturelle Aktivitäten wie Kennenlernen der südafrikanischen Küche, ein Ausflug in die Umgebung sowie Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten vor Ort gehören auch zum Programm.
Programme im Überblick
Classic | ||
Wahl der Schule/des Distriktes | nein | |
Sprachkenntnisse | mittlere Englischkenntnisse | |
Alter | 14 - 18 Jahre | |
Schulnoten | nicht ausschlaggebend | |
Allergien | keine Einschränkungen | |
Bewerbungsfrist | für Sommer: 15.03. / für Winter: 15.09.* | |
Abreise | Januar / Juli | |
Dauer | Schuljahr, Semester, Term | |
Fächerwahl | nein | |
Zusätzliche enthaltene Leistungen | mehrtägiges Vorbereitungsseminar in Kapstadt, Möglichkeit der Teilnahme an Gruppenreisen und Volunteerprojekten, regelmäßige Ausflüge mit der Partnerorganisation, Linienflug ins Gastland und retour, Schulgebühren | |
* Auf Anfrage auch spätere Anmeldung möglich. |
Schule in Südafrika - über das Schulsystem

- Schuljahr beginnt im Februar und endet im Dezember
- Unterricht auf Englisch
- Schuluniform ist an allen Schulen üblich
- Sport spielt wichtige Rolle
In Südafrika beginnt das Schuljahr im Februar und endet im Dezember. Dazwischen liegen die großen Sommerferien. Ansonsten orientiert sich das südafrikanische Schulsystem stark am britischen. Die Unterrichtszeiten sind ähnlich wie in Deutschland, meist von 8 bis 14.30 Uhr. In Südafrika sind die Schulstandards bezüglich Ausstattung und Fächerangebot sehr unterschiedlich und im Wesentlichen abhängig von den finanziellen Möglichkeiten.
An all unseren Schulen findet der Unterricht auf Englisch statt. Pflichtfächer sind Englisch und Afrikaans (oder eine andere afrikanische Sprache), Mathematik und eine Naturwissenschaft. Die weiteren Fächer können frei gewählt werden, z.B. aus dem sozialwissenschaftlichen oder dem wirtschaftlichen Bereich.
Das Tragen einer Uniform ist an allen Schulen in Kapstadt Pflicht, wobei jede Schule ihre eigene Uniform hat, die in entsprechenden Shops zu kaufen sind. Dies besprichst du am Besten im Vorfeld mit deiner Gastfamilie.
Gastfamilie
- Gastfamilien mit multikulturellem Hintergrund
- manchmal internationale Gastgeschwister
- Familienkultur spielt eine große Rolle
Viele unserer Gastfamilien haben, genauso wie es für Kapstadt typisch ist, einen multikulturellen Hintergrund. Gelegentlich kommt es auch vor, dass ein*e weitere*r internationale*r Austauschschüler*in mit dir in der Familie wohnt. Diese*r wird allerdings nicht aus einem deutschsprachigen Land kommen und du wirst vor deiner Ausreise darüber informiert, wie deine südafrikanische Familienkonstellation aussehen wird.
Unsere südafrikanische Partnerorganisation bietet in regelmäßigen Abständen Ausflüge an, bei denen du Austauschschüler und -schülerinnen aus aller Welt triffst. Gemeinsam nehmt ihr zu Beispiel an einer Surfstunde teil, klettert auf den eindrucksvollen Tafelberg oder seht euch die Stadt an.
Wissenwertes: Sicherheit in Südafrika
- (Vor-)Urteil über Sicherheitslage in Südafrika
- Wichtige Regeln
- Sicherheitstipps für Austauschschüler
Auf Grund der Berichterstattung in den Medien bildet man sich schnell ein Urteil über die Sicherheitslage in Südafrika bzw. in Kapstadt. Die Kriminalität ist aber in der Realität bei weiten nicht so dramatisch , wie einem die Medien gerne glauben machen. Die südafrikanische Regierung hingegen neigt dazu, ins andere Extrem zu fallen und eine rosarote Brille aufzusetzen. Man möchte ja gerne den Tourismus fördern! Schwere Überfälle konzentrieren sich überwiegend auf die Townships und Capeflats. Vor allem bei Nacht sollte man diese meiden. Taschendiebstähle und Autoeinbrüche sind im ganzen Land allgegenwärtig - man sollte dies unbedingt beachten und niemals Wertgegenstände sichtbar herumliegen lassen bzw. mit sich führen.
Persönliche Sicherheit
Niemand kann ausschließen, mit der Kriminalität in Kapstadt und Südafrika konfrontiert zu werden, es ist bis lang jedoch noch keinem*keiner Teilnehmenden von KulturLife etwas passiert. Die intensive Vorbereitung in Deutschland und in Kapstadt sowie das Bewusstsein der Gastschüler*innen, sich an die Regeln vor Ort zu halten, sind dafür maßgeblich. Die Gasteltern leben in sicheren Stadtteilen und passen sehr gewissenhaft auf ihre Gastschüler*innen auf. Die Innenstadt und Vororte von Kapstadt gelten als relativ sicher – vor allem auf Grund der erhöhten Polizeipräsenz und Videoüberwachung. Jedoch sollte man generell vermeiden, sich nach Einbruch der Dunkelheit alleine draußen aufzuhalten. Wir raten allen Austauschschüler*innen, vor allem an den Stränden und in der Schule auf ihre Wertgegenstände zu achten oder am besten gar keine mit sich führen. Bitte keine teuren Handys, iPods, Schmuck, Uhren oder heißgeliebte Erinnerungsstücke mit nehmen - das minimiert das Risiko!
Sicherheitstipps für Austauschschüler*innen
- Immer ein altes Prepaid-Handy mit genügend Akkulaufzeit und Guthaben dabei haben, um im Notfall Hilfe zu rufen.
- Townships und zwielichte Gegenden meiden.
- Keine Wertsachen sichtbar herumliegen lassen.
- Immer mit deiner Gastfamilie darüber sprechen, wo du bist und wie du nach Einbruch der Dunkelheit von A nach B kommst!
- Aufmerksam und vorsichtig sein.
- Sich an alle Regeln vor Ort halten, sowohl von der Organisation als auch der Gastfamilie