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High School USA


100% Platzierungsgarantie mit KulturLife!

Explore the USA - Seit 2009 hält KulturLife eine Platzierungsquote von 100% bei der Vermittlung von Schülern in die USA aufrecht!

Unsere Experten für USA High School Programme halten seit 2009 eine Platzierungsquote von 100% bei der Vermittlung von Schüler*innen in die USA aufrecht. Sie erklären uns im Interview wie sie das schaffen, welche Schwierigkeiten dabei auftreten können und wie diese Hindernisse überwunden werden:

Herzlichen Glückwunsch zur Platzierungsquote von 100% bei der Vermittlung von Schüler*innen in die USA - und das bereits zum 6. Mal in Folge! Fühlt es sich fast schon selbstverständlich an, diese tolle Quote zu erzielen?

KL: Ohje, das klingt ja fast so, als sei die Platzierungsquote allein unser Verdienst! Dabei ist es so, dass auch unsere amerikanischen Partner*innen maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen. Sie setzen sich tatkräftig dafür ein, alle Schüler*innen bei Familien und in Schulen unterzubringen - und haben dies in den gesamten USA geschafft! Dafür sind wir unseren Partnern sehr dankbar.

Was für Schwierigkeiten kann es bei der Platzierung der Teilnehmenden geben?

KL: Anders als z.B. in England stellen amerikanische Gastfamilien sich unentgeltlich zur Verfügung - und auch die öffentlichen Schulen bekommen kaum finanzielle Zuschüsse, wenn sie Austauschschüler*innen aufnehmen. Diese wirtschaftliche Entwicklung erschwert die Suche nach passenden Gastfamilien und Schulen. Dazu kommt, dass die Schule erst gesucht werden kann, wenn die Gastfamilie feststeht, da beide natürlich möglichst nah beieinander liegen sollen. Das wiederum bedeutet: Wenn die Schulen in der Umgebung keine Gastschüler*innen aufnehmen möchten, muss nach einer neuen Gastfamilie und einer neuen Schule gesucht werden.

Wie kommt es, dass es in einigen Fällen etwas länger dauert, Schüler*innen in den USA zu platzieren?

KL:  Da auch unsere amerikanischen Partner*innen nur Menschen sind ;-) kommt es vor, dass einige „Local Coordinators“ krankheitsbedingt ausfallen, umziehen etc. Wenn diese Ansprechpartner*innen mit ihrem spezifischen Wissen und ihren persönlichen Kontakten nicht mehr zur Verfügung stehen, kann es schwieriger werden, Schüler*innen in den Gebieten, die vorher von diesen Coordinators betreut wurden, zu platzieren. Trotz allem haben wir es gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen ja geschafft, alle Teilnehmenden unterzubringen. Auch hier gilt: Dieser Erfolg ist nicht einer Einzelperson, sondern der guten Zusammenarbeit vieler Mitarbeitenden zu verdanken.

Die USA erfreuen sich seit Jahren einer nicht enden wollenden Beliebtheit bei Austauschschüler*innen - wie lässt sich diese Faszination erklären?

KL:  Dafür gibt es sicherlich mehrere Gründe. Für viele Schüler*innen fühlen die USA sich ein wenig exotisch und dennoch vertraut an, da verschiedene Serien, Bücher, Musik oder Gerichte aus den USA einen großen Einfluss auf die deutsche Kultur ausüben. Andere haben tolle Urlaubserfahrungen in New York oder Florida sammeln können und möchten nun über einen längeren Zeitraum dort wohnen. Und fast alle Teilnehmenden teilen den Wunsch, ihr Schulenglisch zu perfektionieren.

Was macht ein High School Aufenthalt in den USA so besonders?

KL: Ein ganz wichtiger Faktor ist das Schulsystem, denn in den USA sind Schulen eine tolle Kombination aus Bildungseinrichtung und „Social Meeting Point“. Amerikanische Schüler*innen identifizieren sich stark mit ihrer High School und gehen sehr gerne zur Schule. Dort erwartet Sie routinierter, intensiver Unterricht (denn man hat jeden Tag die gleichen Schulfächer), persönlicher Kontakt mit den Lehrenden und tolle schulische Angebote - wie z.B. Homecoming oder Prom. Events wie die „Spirit Week“, bei der sogar die Lehrenden mitmachen, und sich z.B. dem Tagesmotto angemessen verkleiden, stärken den Zusammenhalt innerhalb der Schule enorm. Es ist schon ein bisschen wie im „High School Musical“ - man sollte sich unbedingt darauf einlassen und Spaß haben!

Gibt es etwas, das ihr Jugendlichen, die sich für einen High School Jahr in den USA interessieren, mit auf den Weg geben möchtes?

KL: Manche meinen, die amerikanische Kultur bereits bestens durch Serien etc. zu kennen und erfahren dann einen Kulturschock, wenn sie abseits der Großstädte, in ländlichen Gegenden, wohnen und sich der Lebensstandard der Gastfamilie von dem gewohnten Umfeld unterscheidet. Das Motto sollte daher lauten: "It’s not better or worse - just different". Wir empfehlen, sich von Stereotypen loszumachen, unvoreingenommen und offen zu sein und das Leben in den USA zu nehmen, wie es kommt. Und am allerwichtigsten: Genießt euer Auslandsabenteuer :)

Tim, ehemaliger USA-Austauschschüler

 

Das Interview führte Tim Oliver für KulturLife (Sept. 2014)

Tim, ehemaliger USA-Teilnehmer und Praktikant bei uns, freut sich mit unseren Programmbetreuer*innen über diesen Erfolg.