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Tim, 2 Monate Auslandspraktikum in Portugal

Ankunft und erste Eindrücke 

Mit meinem Auto startete ich in Richtung Portugal, vollgepackt mit Werkzeug, Arbeitsausrüstung und Neugier auf das, was mich erwartete. Die Fahrt führte mich quer durch Europa, vorbei an bekannten und unbekannten Landschaften. Nach einigen Tagen unterwegs, mit Zwischenstopps zum Durchatmen und Übernachten, erreichte ich schließlich den kleinen Ort Villa Verde. Als ich das Gelände betrat, wurde ich herzlich empfangen. Zwischen Werkstätten, künstlerischen Installationen und Gemeinschaftsräumen spürte ich sofort: Hier geht es nicht nur ums Arbeiten, hier geht es ums Leben. 

Mein Arbeitsalltag 

Meine Tage begannen meist mit einem ruhigen Kaffee in der Morgensonne, begleitet vom Klang der Natur und vorbereitenden Gesprächen. Danach tauchte ich ein in einen abwechslungsreichen Alltag. Die Prinzipien des Ortes und die Vielfalt der Projekte luden dazu ein, den Umgang mit nachhaltigen Materialien zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Ich arbeitete an Lösungen zur Wiederverwendung von Resthölzern und lernte, handwerkliche Techniken sinnvoll mit digitalen Werkzeugen zu verbinden. So konnte ich unter anderem meine Kenntnisse in Vectorworks, Meshy und Echo3D einsetzen und erweitern, um gestalterische Prozesse zu visualisieren und weiterzudenken. 

Das Praktikum bot nicht nur Raum für individuelle Projekte, sondern lebte vom Austausch im Team. In der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Gestalterinnen aus verschiedenen Ländern entstanden nicht nur gemeinsame Werke, sondern auch wertvolle Gespräche und neue Perspektiven. 

Fazit und Abschied 

Nach zwei Monaten voller Erfahrungen, Herausforderungen und gemeinschaftlicher Momente fiel mir der Abschied nicht leicht. Das Praktikum war für mich mehr ein Lern- und Lebensraum als nur ein Arbeitsplatz. Ein Ort, an dem Kunst, Nachhaltigkeit und Interkulturalität zusammenkommen und voneinander lernen. 

Ich verlasse Portugal mit einem volleren Werkzeugkoffer, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Danke an alle, die das möglich gemacht haben. Obrigado, Portugal!

Tim

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