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3 Wochen Europapraktikum in einem Hotel, Dublin

Am 31. August war es dann schließlich so weit, mein erstes Auslandspraktikum stand an. Von Frankfurt bin ich mit dem Flugzeug nach Dublin geflogen. Als ich ankam, hat David schon auf mich gewartet. Er war überrascht, dass ich schon so schnell aus dem Flieger kam. Er hat versucht, mir ein wenig die Nervosität zu nehmen, indem er mir Geschichten seiner beruflichen Laufbahn erzählte und wir über die Geschichte Dublins sprachen. Das lenkte etwas ab, von der Müdigkeit und dem großen Abenteuer, das mir bevorstand. Dann kam das Taxi und nahm mich mit zu meiner Gastfamilie. Der Taxifahrer und ich redeten darüber, wie sich das Leben in Dublin verändert hatte und auf was man hier so achten sollte. Als ich bei meiner Gastfamilie ankam, wurde ich herzlich begrüßt. Ich wurde mit allem versorgt, was ich brauchte. Über die ganze Zeit hinweg war ich glücklich dort.

Ich bin am Nachmittag losgezogen und habe mir die Stadt angeschaut. Ich kam am Schloss von Dublin vorbei und habe mir die Chatedrale St. Patricks angesehen. Dublin war anders als Deutschland. Das machte vieles so spannend. Es war eine neue Herausforderung. 
Am Montag bin ich dann zu meinem Praktikumsbetrieb gefahren. Dem Clayton Hotel Ballsbridge, dort wurde ich auch gut empfangen und habe meine Uniform erhalten. Ich wurde in meinen verschiedenen Aufgaben eingewiesen und man hat mir gezeigt, was dort zu tun war. Nach ein paar Tagen bestanden meine Hauptaufgaben daraus zu kellnern, zu wischen, Gläser zu waschen, Müll rauszubringen und immer zu helfen, wenn Not am Mann war. Es war cool, einen Einblick in die Welt der Gastronomie zu erlangen und ich denke, ich werde ab sofort nachhaltiger mit vielem umgehen. Durch die langen Wege zur Arbeit, war ich abends so ausgelaugt, dass ich meistens nur am Wochenende die Umgebung erkundete. 

Das änderte sich in der zweiten Woche, denn da kamen zwei Studenten aus Osaka in unsere Gastfamilie. Immer nach den Abendessen haben wir noch so lange gequatscht. Über die Kultur und Eigenheiten der Deutschen, Japanern und Iren. Es war so lustig, das Beste daran war, dass wir alle gezwungen waren uns auf Englisch zu verständigen und das hat wirklich Spaß gemacht. Man hat so viel gelernt, was man noch wusste und was einen sehr verblüffte. Mit ihnen zusammen hatte ich auch die Lust unter der Woche etwas zu machen, wir waren zusammen in Pubs und an der Küste. Wir liefen an den Klippen und am Hafen. Jeden Abend fiel ich ins Bett und freute mich auf den nächsten Tag. Es war immer atemberaubend und die Erlebnisse werde ich vermutlich noch lange in meinem Herzen tragen. 

Am Tag vor meinem Abschied war die Nacht der Kulturen, wir haben uns ein Konzert angesehen, auf das wir eine Woche zuvor von einem Komponisten eingeladen worden waren. Dann haben wir uns noch einige Shows in der Stadt angesehen, auch wenn es regnete, hatten wir einen guten Abschied. Ich hatte auf jeden Fall neue Freunde gewonnen. 
Am Samstag waren dann drei Wochen schon rum und ich flog wieder nach Hause.

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