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Egal, ob Fahrenheit oder Celsius: kalt ist kalt

Annika, 5 Monate in Minnesota

Ein Semester "USA Classic" ab August in Minnesota

Meine fünf Monate in den USA verbrachte ich in Cloquet, Minnesota.

Bereits Ende Oktober fiel der erste Schnee und mit dem Schnee fiel auch die Temperatur. –30° waren dort im Winter keine Seltenheit, ob Celsius oder Fahrenheit spielte keine große Rolle, kalt ist kalt.

Mitte November wechselte ich auf Grund einiger Differenzen meine Gastfamilie. Dies lief problemlos ab und ich konnte sogar im gleichen Ort bleiben und weiterhin die Cloquet Senior High School besuchen.

Freunde fand ich schnell, nicht zuletzt wegen des cross country runnings, durch das ich viele Leute kennenlernte. Im Winter, nachdem die cross country running season vorbei war, trat ich dem cross country ski team bei. Trotz meiner sportlichen Aktivitäten nahm ich in den fünf Monaten zehn Kilo zu.

Highlight meines Aufenthaltes war definitiv der Winter Formal Dance, der SnoBall. Das ist so etwas ähnliches wie Prom, allerdings war besagter SnoBall im Dezember und die Mädchen mussten die Jungen um ein Date bitten. Schon Monate vorher ging das Gerede darüber los. Wer geht mit wem, das Kleid kaufen, die Reservierung für das Abendessen, das Aussuchen des Blumenschmucks, Termine beim Friseur und im Nagelstudio und und und... Eine wirklich einmalige Erfahrung, da es solche Formal Dances nicht an deutschen Schulen gibt.

Ein Satz zur Schule noch: High School in Amerika ist lange nicht so anspruchsvoll wie die Schule in Deutschland, jedoch macht es viel mehr Spaß dort zur Schule zu gehen. Die Lehrer sind netter und lockerer, die Mitschüler hilfsbereit und freundlich.

Mit meiner zweiten Gastfamilie lief alles super. Meine letzten Sommerferien verbrachte ich in meiner neuen zweiten Heimat, Minnesota, bei meiner zweiten Familie, meiner „American Family“.

Ich bereue keinen einzigen Moment in den USA und bin so froh über meine Entscheidung, ein Semester in den USA zu verbringen. Ich lernte viel über mich selbst, die amerikanische Kultur und fand eine zweite Heimat, eine zweite Familie und neue Freunde.

Annika


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